Ob das Bauen am Internet möglicherweise doch auf einer biblischen Idee gründet? Man darf nicht jede menschliche Anstrengung abkanzeln als Ausdruck einer Hybris. Skeptiker, die hinter allem Abgründiges vermuten, weisen gerne hin auf Gn. 3,1-7. Sie geben zu verstehen, daß am Ende einer scheinbar göttlich verklärten Entwicklung (wie etwa der des Internetausbaus)der Mensch sich selbst in seiner Nacktheit wahrnehmen und, ernüchtert dann, an der Erkenntnis seiner Sterblichkeit zerbrechen würde. Ich meine vielmehr, daß der Anbau von Algorithmen im Garten der Technik von einer »Schönheit apocalyptica« (Hölderlin, Kolomb) inspiriert sein könnte. Ich versuche die Gedankenfolge, die mir vorschwebt, zu erläutern. Am 29. März 1894 wird in Hamburg der weltberühmte Dirigent und künstlerische Leiter der neuen Hamburger Abonnementkonzerte sowie der Philharmonischen Konzerte in Berlin, eine einflußreiche Größe des damaligen Musiklebens, Hans von Bülow zu Grabe getragen. Gustav Mahler nimmt an den Trauerfeierlichkeiten in der Michaeliskirche teil. Im Trauergottesdienst wird Friedrich Gottlieb Klopstocks Choral »Auferstehn, ja auferstehn wirst du, mein Staub, nach kurzer Ruh« gesungen. Mahler arbeitete zu der Zeit an seiner »Auferstehungssymphonie«, der Symphonie Nr. 2 (c-moll). Der im Gottesdienst ›erlebte‹ Klopstock-Choral schenkte Mahler die zündende formale Idee für den 5. Satz. Er übernahm die ersten zwei Strophen des Chorals; ergänzte diese um eigene Texte. Es entstand ein monumentales Finale aus Chor und Solostimmen: »Aufersteh’n«; u.a. die Soloarie für die Altstimme: »O glaube ! Mein Herz, o glaube: / Es geht dir nichts verloren! / Dein ist, Dein ja Dein, was du gesehnt! / Dein, was du geliebt, was du gestritten! « Diese Arie hat mich während meiner Tübinger Studienzeit begleitet. Es ist besonders die Aussage: »Es geht dir nichts verloren!«, die mich bis heute tief anrührt – von der ich glaube, daß sie mich eines Tages durchs Sterben hindurch begleiten wird. Mahler nimmt die biblische Idee einer »anakephalaiosis« auf. Wörtlich kann man übersetzen: »Neue Zusammenfügung im Haupt«; im umfassenderen Sinne darf von einer »Wiederaufrichtung aller Dinge« die Rede sein. Der Gedanke führt zurück auf eine Stelle im Epheserbrief. Paulus sagt dort: »Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluß, den er zuvor in Christus gefaßt, um ihn, den Ratschluß, auszuführen wenn die Zeit erfüllet wär, daß alles zusammengefaßt würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist.« (Eph. 1, 9f.) Eine faszinierende Vorstellung: nichts, was verloren ginge. Alles würde verwandelt werden, als Verwandeltes indes in einer neuen »Schönheit apocalyptica« aufglänzen. Eine hohe und heilige Idee! Endlich konnte ich frei atmen und meines Weges gehn. Befreit von der Angst, etwas zu versäumen, irgendwo nicht dabei zu sein, vermochte ich entspannt die Hallen württembergischer Pfarrhäuser zu betreten. Kein Traum, kein Gedachtes, kein Empfundenes ––– nichts, gar nichts würde weggeworfen. Jeder Augenblick unserer Exstenz von unermeßlich göttlichem Echo – Echo, das in eine neue Schöpfung hinüberhallte. Der Anblick einer Buchenhecke muß nicht auf ewigen (und doch irgendwann verblassenden) Photobildern bewahrt werden; ich brauchte fortan, nachdem ich dies »Es geht dir nichts verloren« einmal gehört und inhaliert, nichts zu archivieren. Interessant übrigens, daß die Erzählung »Enzyklopädie der Toten« des Danilo Kiš hieran anknüpft. »Es geht dir nichts verloren«. Irgendwo wird archiviert, bewahrt, aufbewahrt, gesammelt, erinnert, verwandelt ––– Ich meine, die Netzarchitekten unserer Zeit seien diesem Gedanken der anakephalaiosis auf der Spur, sofern sie ein Allbewahrendes zu konstruieren trachten (was natürlich niemals vollständig, christusgemäß also) gelingen kann ––– gleichwohl: es ist eine Spur, die man auch als verheißungsvolle zu entziffern in der Lage ist. Hinter allem verbirgt sich als Handschrift der schüchternen Buchstaben ein göttliches Denken. Möge der Herr den Weg der Netzarchitekten segnen und möge er uns vor dem Mißbrauch einer letztlich vielleicht doch hohen Idee bewahren; daß das Böse, die Piraterie, sich nicht bereichern und uns alle zu zerstören vermag. »Ma rage d’aimer donne sur la mort comme une fenêtre sur la cour / Mein Eifer, zu lieben, zeigt auf den Tod wie ein Fenster auf den Hof.« (Georges Bataille) Allein der Tod ist anakephalaiosis und nicht das Reich der Seeräuber.

Die Fähren tragen, ganz gleich, ob jemand sich abgewandt vom Leben, ein nicht zu Ende geschriebenes Gedicht wie abgetragenes Schuhwerk wegzuwerfen geneigt ist, Autos und Menschen über den See. Unabhängig von Attentaten, Anschlägen, Skandalen und Lügen des politischen Spiels, dem Fleiß ehrlicher, im Verborgenen eher wirkender Bediensteter zerschneiden Fähren gleichmütig wie Uhrzeiger die Zeit. Fähren lassen mich, was Eleganz und Stille anbetrifft, an Pferde denken, die auf der Koppel stehn. Das Bild der Fähre verbindet uns mit allen Zeitaltern der Geschichte, vergegenwärtigt ewiges Geborenwerden und Sterben, schildert ein baumeisterliches Moment unserer Existenz ebenso wie die Augenblicke der Vergeblichkeit und des Scheiterns. Fähren sind Kinder, die an der Hand des Christus gehn ––– Des Froschkonzerts der Baumaschinen überdrüssig, bin ich, den Rucksack vollgepackt mit Büchern, Manuskripten, schwarzem Tee und Brot, in die Wälder geflohen. Zuweilen hört man ein Flugzeug, auf eine Landemöglichkeit wartend in Zürich, über den Wolken kreisen. Ich nehme zur Kenntnis, wie unmusikalisch die Motoren: ihr gleichmäßig klitzekleines Hämmern und Wiederkäuen, Niederknien, Aufstehn; der Motoren Heimatlosigkeit erweckt in mir die Sehnsucht nach dem Verwurzeltsein des Halms in regenfeuchter Erde. Mehr denn je empfinde ich die Identität von verwurzeltem, im Winde schwankendem Halm und betendem Menschen. Der Gleichschritt der Motorenwelt erinnert ein wenig an ein Leben ohne Gebet – aber das kann es nicht geben; in jedem Atemzug webt doch Flehen um geistreiches Hierseindürfen. Ich wandere über die zerrissene Haut einer ehemaligen Landstraße, von touristischen Pferdekutschen, von Fahrrädern nur noch, von e-bikes neuerdings und Rennrädern zumeist, befahren; Straße, die gleichwohl den Eindruck vermittelt, irgendwo hinzuführen. Die modernen Asphaltpisten führen dagegen ziellos in eine Leere. Der Reisende gelangt nicht mehr an ein Ziel. Keine Ankunft, keine Heimkunft mehr. Ständig unterwegs hausen wir in Gräbern und in Mauerritzen, betteln an Straßenrändern um Münzen für das Abendbrot der Seele. Wovon sollen übrigens die Bettler leben zukünftig, wenn es kein Bargeld mehr geben wird? Hat daran schon einer der fürsorglich sich gebenden Weltgestalter gedacht? Wie arm die Straßen ohne die Jahrtausende der Bettler! Wohin dann mit den Armen in bargeldloser Zeit? Jesus sagt: »Denn Arme habt ihr allezeit bei euch…« (Joh. 12, 8)

Die Ortsmitte von Meersburg/Bodensee kann kaum mehr für sich beanspruchen, Teil einer Stadt zu sein. Gastronomie, nahezu alle Geschäfte, das Leben in den Gassen, auf den Plätzen – die uralten Gemäuer, dies Corps de ballet harziger, vermooster Harfen und Steine, sind Tummelplatz geworden der Reisenden. Menschen kommen, bleiben einige Stunden oder Tage und gehen wieder. Es ist kein schlechtes Leben. Der Straßenverkehr ist ausgesperrt. Man kann dasitzen und den Tag verträumen. Die Augenblicke des Musealen mögen ein Sich-Sehnen nach Ruhe, Zeitabgewandtheit befriedigen. Es fehlt jedoch das Salz einer zum Alltag gehörenden Umtriebigkeit. Ich vermisse Blut und Atem der Märkte, Falten auf der Stirn der Zeit. Gleichwohl vermittelt der Anblick des mittelalterlichen, über alle Dächer sich erhebenden Schlosses die Präsenz eines unzerstörbar Archaischen, in welches wir, gleich wo wir leben, wie wir unsere Zeit verbringen, eingetaucht sind und bleiben. Das Archaische (uralte Todesängste, die Neigung zum animalisch Kriegerischen, das Bedürfnis, Höhlenwände mit Fresken zu überziehen) – das Archaische wohnt in unseren Augen. Das Meersburger Schloß nun steht für die (unterirdisch glimmenden) archaischen Gesten und Ängste. Das Meersburger Schloß – der Provence und Schottland verwandt ein unauslöschbarer Schriftzug auf dem Papier der Erde. Wenn ich die Menschen betrachte, wie sie im Auto sitzen oder im Flugzeug, wie sie Volleyball spielen oder mathematische Gleichungen lösen, sehe ich ständig den Bewohner der Höhlen, den apokalyptischen Reiter mit Pfeil und Bogen. »In allen Farben blühen Wetter über Ziegeldächern der Fabriken. / Seht, die hohen Sommer mit ihren Störchen, um deren Schweifen Abschiede glühn! / Und alles Schauen zugeweht vom Laub der Tempel- und der Tennisplätze. // Wir sind dankbar für die halben Scheiben Brot allabendlich. / Gichtbrüchig gebeugt und altfränkisch die Birken. / Gabelweihen lassen, elegant und leicht, im kühlen Wind sich treiben, /der in eine Ferne dreht. // Viele denken jetzt an ihre Toten, die sie nach wie vor, vom Frost verheert, / in Schächte eingegraben wähnen und in Schatten. / Stets werden Bilder uns peinigen des Reichs, / bleibt die Angst vor weher Heimkehr in die Asche. / Lessing über Gaslichter gespottet, über Gespenster und Mächte; /gleichwohl ist uns Bürgern einer Stadt dies Mehl der Todesangst vertraut. / ……….. Die wir ewige Bürger der archaischen Stadt…. //…. Endlos wird es weitergehn mit / Tod und Traum, mit Herbstlaub und erbarmungslosem Sterben, mit Jeremias / Klagelied in der feinweiß hochgebauten Stadt.« (aus: König Lears Kinder)

In den Gottesdiensten der Sonntage ist man eher Hörer und Zeuge von Gebeten, als daß man mitbeten könnte, ins Gebet sich mitheineingenommen wüßte, selber Teil wäre des Vorgetragenen, am Altar Gesprochenen, Gebeteten. Wie aber es anders gestalten, daß die Gebete die Gläubigen tatsächlich ergreifen, tief in ihr Leben hineinsprechen könnten? Das freie Gebet hat auch seine Tücken. Ich spüre, daß das Beten allerursprünglichstes Gestein – aber kann man öffentlich beten? Jesus sagt: »Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.« (Matth. 6, 6) Vielleicht sollte man Gebete in ein Heft schreiben – nachts, in der Verborrgenheit seiner Kammer ––– und sie dann während des Gottesdienstes ganz langsam, als ob ein Wind über Getreidefelder striche, vorlesen? Jedenfalls sollte das Allgemeine, dieses Bitten für Berufsgruppen, die Anliegen des TV-Programms vom Vorabend, Beten für die Alten und Kranken, für die Fußballweltmeisterschaft und Europa und und und… unerwähnt bleiben. Das Gebet würde aus der Einsamkeit herausgeboren werden und kreisen dann wie die Gabelweihe über der Einsamkeit der Gläubigen; daß diese die Blicke nach oben richten würden. Ja, das Gebet soll uns das Aufschauen lehren zu den Bergen. Die Schwerkraft aufheben ––– »Rhododendronblüten eher beiläufig / im kalten Wind der Frühe, vor verdunkelnder Kulisse / des Weins. Vom Schatten einer Trunkenheit taubenblau / verweint, trägt der Mond als Trauzeuge die Ringe (die Patene / aus der Satteltasche unsres Königs) an den Altar. / Wir heiraten die Zeit, derweil die Ameise, in sich selbst versunken, / ihr kleines Lied verliert«  (aus: Die Turmuhr und der Bräutigam). Manchmal denke ich, Kirchengebete sollten kleinen Gebeten ähnlich sein der Ameise.

Des öfteren, wenn ich, auf dem Küchenstuhl ausharrend, die Maserung betrachte des Dielenbodens, sticht ein Ast, ein dunkler Fleck ins Auge. Ich meine die Gestalt eines aufmerksamst sein Opfer umkreisenden Raubtiers, einen Schakal, erkennen zu können. Die Himmel mit ihren Wolken – entsprechend lesen wir in der Maserung, sofern diese unregelmäßig, der Böden. Wir neigen dazu, ein Wahrgenommenes unablässig zu entziffern, zu deuten. Als ob wir in einem fort Texte studieren, Texturen zu erfassen suchten. Die Träume auch erweisen sich in dieser Hinsicht als Leseratten. In uns ist es nie stumm, wir sind eigentlich nie untätig. Wie Raubtiere streichen wir durch Zeiten und Tage, immerzu auf der Suche nach Hinweisen, wie das Erscheinende in seiner Vielgestaltigkeit gedeutet, in ein Ganzes eingeordnet werden könnte. Die Meditation, das Versunkensein in einen Zustand höchster Konzentration, Augenblick, da man scheinbar auf gar nichts bezogen zu sein, einer ›Leere‹ ausgeliefert scheint – auch in solchem Zusammenhang geschieht das Lesen, Tasten, Fragen. Man kann das Wahrnehmungsvermögen nicht abschalten. Ein Insektensummen stets in uns. Das Weltdeuten regt sich unbewußt im Tiefschlaf gleichermaßen. So gesehen wacht im Inneren ununterbrochenes Verbundensein mit Gott als Ereignis. Entsprechendes Empfinden kann bezeichnet werden als Geburtsstunde von Glaube und Poesie. Insektentanz unserer Wirklichkeit deutenden Sinne. Ich trete auf die Straße und weiß gar nicht, was meine Augen in diesen ersten Sekunden, da im Freien ich mich aufhalte, bereits archiviert, an Wahrgenommenem, Entziffertem, Festgehaltenem in die Kellergewölbe der Erinnerung hinuntergetragen haben. Neben allem Raubtierhaften der Wahrnehmungsinstrumentarien bleiben wir doch fraglos Hintreibende auf unserem Floß, Menschen, die auf einen Namen hören und um eine Telephonnummer wissen.

Seit Jahren steht ein vollständig verrostetes Hollandrad mit einer Kette an den Laternenmast gebunden; die Reifen sind platt. Niemand der Anstalten träfe, es zu benutzen. Das Rad steht einfach da, erinnert an ein gefesseltes Tier antiker Mythologien; erinnert möglicherweise an Sprache auch – in dem Sinne, daß eine Sprache, obwohl vernehmbar, recht besehen gar nicht gesprochen wird. Ursprünglich Gesang (Johann Georg Hamann: »Poesie ist die Muttersprache des menschlichen Geschlechts«), wurde die Wunderbare, die voller Weinberg und Olivenhain, die Wettergegerbte, Laubüberflutete, ins Gefängnis geworfen; wie das alte Hollandrad an einen Laternenpfahl gekettet. Was frei von Wehmut und winterlicher Einsamkeit aus Mündern drängt der Menschen, läßt an blitzschnell abgespulte Drahtrollen denken, zusammengesetzte Zeichengewitter – ich vermisse das gewählte Wort, den Lehm des Schweigens zwischen den Silben, das gedehnte, sehnsüchtige Sagen, die wunderbar gefügte Metapher; ich vermisse eine Transluzenz im Sprechen, das Durchscheinen einer anderen Welt durch feinsinnig Gewobenes. Wo die Höflichkeit? Wo die Dankbarkeit in den Fugen? Ich vermisse Rhythmen und Jahreszeiten – es ist ein gleichmäßiges Hämmern, das die Informationen ausstößt. Sprache ist anderswo; Sprache ist angekettet, gefesselt, gefangen. Wir hausen in anderen Ruinen, wohnen nicht mehr in der Sprache. Darum die Johannesapokalypse, Goethes Faust II, Meister Eckharts Predigten, die verzweifelten Gedichte Anna Achmatovas und Sergei Alexandrowitsch Jessenins uns so sehr fremd geworden.

Wie grüßen sich die Menschen auf den Straßen? Sie sagen »Hallo«, »Hey«, »Tag«….Ich gebrauche in aller Regel, ohne daß ich darüber nachdenken würde, einer Gewohnheit eher folgend der altwürttembergischen Kindheit, jenes selten nur noch zu hörende »Grüß Gott« – was, wie ich in letzter Zeit mehrmals wahrzunehmen die Gelegenheit hatte, beim Gegenüber im günstigsten Fall ein Staunen, zumeist jedoch ein mißmutiges Nicken zur Folge hat. ›Grüß Gott‹ ? Ich lese in den Gesichtszüge des anderen die Frage: »Wie spricht denn der? Ist ja lustig oder lächerlich oder daneben, ›verpeilt‹; das sagt doch niemand mehr.« Ja, das sagt tatsächlich niemand mehr. »In Gärten, nicht weit vom Krankenhaus entfernt, von der Baracke, / dort Mutter die Augen geschlossen, habe ich, von Sommern umgeben, / die, wie alles nur von Hand Geschriebene, verblaßt sind längst, / die großen Romane gelesen des XX. Jahrhunderts. / Und habe die vormittägliche Verlorenheit getrunken des Parks.« (aus: »Antworte, Martha der Weinberge«)